Das kleine Naturkosmetik-Lexikon: #7 Kokosöl

Herkömmliche Kosmetikprodukte enthalten meist Mineralöle, Parabene, Silikone, Aluminium, synthetische Duftstoffe und oftmals sogar Mikroplastik. Diese Inhaltsstoffe sind weder umweltfreundlich, noch gesund für die Haut und den menschlichen Organismus. Das Gute jedoch ist, dass diese Stoffe durch pflanzliche und umweltfreundliche Alternativen ausgetauscht werden können. 

Transparenz ist uns sehr wichtig! Daher erzählen wir dir ganz genau, was in unseren Produkten drinsteckt. Um dir unsere Produkte noch ein bisschen näher bringen zu können, wollen wir dir in unserem Naturkosmetik-Lexikon Stück für Stück erklären, welche natürlichen Inhaltsstoffe wir verwenden und warum. Nach unserem letzten Beitrag über Pfefferminzöl, erfahrt ihr heute etwas über Kokosöl:

HERKUNFT & HERSTELLUNG

Wie bei bereits dem ein oder anderen Öl, über das wir hier gesprochen haben, ist die Herkunft, das Klima, der Anbau und die Herstellung entscheidend über die Qualität des Öls — so auch bei Kokosöl.

Für die Erzeugung von hochwertigem und gesundem Kokosöl ist neben der Steinfrucht selbst, eine schonende Herstellung, sowie eine Weiterverarbeitung ohne Wartezeiten von großer Bedeutung.

Worauf man allerdings achten sollte, sodass es nicht zu einem erheblichen Qualitätsverlust kommt, ist, dass die Kokosnuss vor der Verarbeitung nicht zu lange geerntet und gelagert werden darf. Außerdem sollte man sie nicht zu früh öffnen und trocken, denn hier kann es bei den Ab- und Umbauprozessen ebenso zum Verlust der Qualität kommen. Im Umkehrschluss bedeutet dies also, dass für hohe Qualität des Kokosöl gesorgt wird, wenn die Ernte, das Öffnen der Kokosnuss, das Schälen, die Zerkleinerung und die Herstellung des Öls zeitnah hintereinander erfolgen. Somit ist bei der Herstellung von Kokosöl von der üblichen langen Lagerung und dem langen Transport abzuraten. 

Um Kokosöl, welches auch Kokosnussöl genannt wird, zu gewinnen, wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss zerkleinert und anschließend getrocknet. Mithilfe einer Ölmühle wird es dann ausgepresst, raffiniert und anschließend desodoriert. Diese Schritte entfallen bei kaltgepresstem, reinem Kokosöl - hier wird auf das Raffinieren und das Desodorieren verzichtet. Die Kokosnüsse werden dazu mittels Seilen oder scharfen, an langen Stöcken angebundenen Erntemessern abgeerntet und unmittelbar im Anschluss der Weiterverarbeitung zugeführt. Reines und kaltgepresstes Kokosöl gilt als absolut gesundheitsfördernd. 

Grundsätzlich gelten die Philippinen und Sri Lanka weltweit als die größten Kokosöllieferanten, mit ca. 3,5 Millionen Hektar Anbaufläche und ungefähr 3,5 Millionen Kokospalmen. Für ein gutes Wachstum sorgt das tropische Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 26 bis 27 Grad Celsius. Die über das Jahr fallenden Niederschläge begünstigen dies und bieten die idealen und gesunden Voraussetzungen für die Kokospalmen.

WAS KANN KOKOSÖL?

Kokosöl ist in erster Linie sehr pflegend für die Haut. Dank der feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften ist es besonders bei trockener Haut empfehlenswert. Außerdem soll es die Wundheilung fördern und Entzündungen hemmen. Somit stellt die Anwendung bei Pickeln und gereizter Haut keine Probleme dar. Auch antibakterielle, antifungale und antivirale Wirkungen werden dem Öl nachgesagt.

Auch bei der Verwendung für die Haare überzeugt Kokosöl durch seine feuchtigkeitsspendenden und stärkenden Effekte, die unter anderem Schäden durch Hitze und UV-Strahlung entgegenwirken können. 

Außerdem gilt Kokosöl auch als natürlicher Karies-Schutz, wobei man sich hier nicht ausschließlich auf die Pflege damit verlassen sollte. 

Durch Ölziehen, soll unteranderem das Immunsystem und das Zahnfleisch gestärkt werden und die Zähne aufgehellt werden. Hierzu muss man nach dem Aufstehen lediglich einen Teelöffel Kokosöl im Mund zergehen lassen und das geschmolzene Öl im Mund hin und her spülen und nach ein paar Minuten wieder ausspucken. 

Auch bei Hunden oder Katzen ist das Öl anwendbar, da es abschreckend auf Zecken und Flöhe wirkt.

KOKOSÖL BEI PLANTBASE

Die pflegenden Eigenschaften des Kokosöls beschränken sich nicht nur auf die Haut, sondern pflegen ebenso die Lippen.

Auch wir verwenden in unseren Produkten Kokosöl. In unserer Lippenpflege Kokos beispielsweise ist Kokosöl enthalten, sodass trockene Lippen im Winter kein Problem mehr darstellen. Auch unsere neue Lippenpflege Glimmer enthält Kokosöl und sieht somit nicht nur super aus, sondern macht eure Lippen weich und geschmeidig! 

Wie bereits angesprochen, kann das Öl bei Tieren gegen Zecken und Flöhen helfen, demnach findet ihr das Öl ebenso in unserer Hundeseife. 

Zahlreiche andere Seifen enthalten unterstützend ebenso Kokosöl. In unserer Rasierseife beispielsweise ist es der Hauptbestandteil und somit besonders schonend zur Haut, ohne sie auszutrocknen und überzeugt dennoch durch den ergiebigen und stabilen Schaum.

Besonders bei den kalten Temperaturen, die jetzt so langsam auf uns zu kommen, ist Kokosöl der perfekte Helfer!

Wenn Euch diese Art von Blogeinträgen gefallen, dann lasst es uns gerne wissen. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen. Schreibt uns dazu gerne auf Instagram. 

Zuletzt angesehen