Umwelt retten leicht gemacht

Vor zwei Wochen haben wir Euch verraten, wie Ihr Euren Kühlschrank einräumen könnt und Lebensmittel lagert, damit Ihr so wenig wie möglich verschwendet und dem Zero-Waste-Lifestyle näher kommen könnt.

Dabei handelt es sich nur um einen kleinen Teil, der aber Großes bewirken kann, um die Umwelt zu schützen, weswegen wir im folgenden Blog weitere Tipps und Tricks für Euch haben. Zusätzlicher Pluspunkt: Ihr könnt sogar an der einen oder anderen Stelle Geld sparen. 

WENIGER MÜLL

Was bei dem Thema Umweltverschmutzung natürlich am Offensichtlichsten ist und gleichzeitig auch eine Menge bringt, ist die Vermeidung von Verschmutzung jeglicher Form. 

Achtet beim Einkaufen darauf, möglichst Plastikmüll zu vermeiden. Ihr könnt dabei auf Verpackungen verzichten, indem Ihr in Unverpackt-Läden einkaufen geht. Ansonsten kann man auch in normalen Lebensmittelmärkten auf Plastiktüten verzichten, wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel verwenden oder das Obst und Gemüse lose kaufen.

Immer mehr Unternehmen zählen zudem auf umweltfreundliche Verpackungen, wie Papier und Glas oder recycelbare Materialien, anstatt auf Plastik. Somit habt Ihr die Möglichkeit, bei gewissen Produkten eine nachhaltige Alternative zu wählen. Entscheidet Euch also aktiv gegen Produkte, die in Plastik verpackt sind.

Wusstet Ihr eigentlich, dass Ihr in manchen Drogeriemärkten Euer Waschmittel, Euren Weichspüler und andere Reinigungsmittel an Zapfhähnen auffüllen könnt?

Viele Produkte eignen sich super, sie wiederzuverwenden. Viele ökologisch freundliche Reinigungsmittel bieten zudem an, durch Tabs, Kapseln oder andere zusätzliche Produkte große Sprühflaschen wiederzuverwenden, sodass Ihr nur einmal das Produkt an sich kaufen müsst.

Am Ende Eures Einkaufs könnt Ihr ebenfalls die Plastiktüte weglassen, indem Ihr entweder zu einer Papieralternative greift oder von zu Hause einen Stoffbeutel oder Rucksack mitbringt.

Auch wir bei PlantBase achten darauf, alle Produkte so umweltfreundlich wie möglich zu verpacken und diese auf dem schonendsten Weg zu Euch zu bringen. Natürlich auch in einer Verpackung, die der Umwelt so wenig wie möglich schadet.
Deshalb setzten wir bei unseren Produkten auf Glas, Holz, Graspapier, Weißblechdosen und recyceltes Papier. 

In Deutschland werden beispielsweise täglich ca. 127.800 Tonnen Müll produziert. Nun liegt es an uns, diese Zahl drastisch zu reduzieren. Jede*r Einzelne kann einen Teil dazu beitragen!

Ihr könnt ganz einfach auf Verpackungen wie beispielsweise To-Go-Becher verzichten, indem Ihr Eure eigenen Kaffeebecher mitbringt. Viele Cafés setzten auch immer mehr auf wiederverwendbare Becher. In Freiburg wurden sie völlig verbannt und gehören dort schon der Vergangenheit an.

Ein großer Punkt im Kampf gegen den Müll ist zudem Werbemüll. Meldet wenn möglich unnötige Werbung und Newsletter, die auf postalischem Weg versendet werden, ab. Sind wir mal ehrlich, mehr als 90 % der Werbung, die in Papierform im Briefkasten ankommt, landet, ohne ihr eines Blickes zu würdigen, im Müll.Ihr könnt das einwerfen auch durch einen „Keine Werbung“ Sticker vermeiden.

Was außerdem sehr wichtig ist: Werft Euren Müll in Mülleimer und lasst ihn nicht einfach auf der Straße oder auf einer Wiese liegen. Vorzugsweise natürlich in den dafür vorgesehenen Müll. Recyclet überall dort, wo es möglich ist und trennt möglichst euren Müll.

Ihr seht, es ist gar nicht so schwer Müll zu vermeiden. Und wenn dann mal am Ende des Tages Müll entsteht, einfach darauf achten, dass er nicht zusätzlich die Umwelt verschmutzt. Gerne auch mal Müll aufheben, wenn es keine Umstände bereitet. 

WASSER SPAREN

Hier ist ein Tipp für Euch, der nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch am Ende des Monats Euren Geldbeutel.

Viele lassen das Wasser laufen, während sie sich beim Duschen einseifen oder die Zähne putzen. Dadurch verbraucht Ihr nicht nur unnötigerweise eine Menge Wasser, was sich vermeiden lässt, sondern belastet dadurch auch die Umwelt.

Stellt einfach das Wasser ab, wenn Ihr es sowieso gerade nicht wirklich braucht. 

Grundsätzlich solltet Ihr duschen gehen und nicht so oft baden, da Ihr so weniger verbraucht. Deswegen sollten Vollbäder eher eine Ausnahme, falls Ihr Euch doch mal einen Beauty-Day gönnen wollt.

Unabhängig davon, ob Ihr warmes Wasser mittels eines Boilers oder einer Zentralheizung erhitzt, es kostet Energie. An dieser Stelle könnt Ihr auch gerne sparsam mit warmem Wasser umgehen, um Emissionen einzusparen.

Wascht Eure Hände doch einfach mal mit kaltem Wasser. Viele Toilettenspülungen haben zudem eine Stopptaste. Ihr könnt also sparsam spülen, indem Ihr so kurz wie möglich das Wasser laufen lasst. 

Auch beim Waschen gibt es viele Möglichkeiten zu sparen. Versucht so wenig wie möglich Geschirr abzuwaschen, sondern beladet euren Geschirrspüler so voll wie möglich. Auch die Waschmaschine sollte gut gefüllt werden. Allerdings nicht zu voll, da Eure Wäsche natürlich noch sauber werden soll. Beides auch gerne im Sparprogramm laufen lassen und bei niedrigen Temperaturen. Bei dem schönen Wetter trocknet Eure Wäsche außerdem ganz wunderbar an der frischen Luft. An einem Trockner könnt Ihr bis zu 250 kg CO2 und ganze 110€ sparen. Das hört sich doch super an, oder?

STROM SPAREN

Noch ein weiterer Tipp, mit dem Ihr nicht nur der Umwelt etwas Gutes tut, sondern auch Eurem Geldbeutel: Strom sparen.

Helfen könnt Ihr, indem Ihr Ökostrom bezieht, energiesparende Glühbirnen verwendet und Stromsparlampen anschließt.

Geht aufmerksam durch Eure Wohnung und schaltet das Licht in Räumen aus, in denen Ihr Euch nicht aufhaltet. Am besten immer das Licht ausknipsen, sobald ein Raum verlassen wird. Am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, wie oft ihr das licht ein- und ausschaltet, sondern wie lange es aus bleibt.

Auch der beliebte Standby-Modus kostet Euch oftmals mehr Geld, als die eigentliche Nutzung des Gerätes, wenn es in Betrieb ist. Auch hier darauf achten, unnötige Stecker zu ziehen. Wusstet Ihr, das manche Stecker Strom zapfen, obwohl das Gerät ausgeschaltet ist? Hier können Stromleisten mit Schalter helfen.

Sogar in der Küche ist Strom sparen leichter, als man glaubt. Kochen mit Deckel kostet ein Drittel weniger Energie, als „oben ohne“. Außerdem solltet Ihr die Herdplatte immer passend zu der Topfgröße wählen. Und dann kann auch schon nichts mehr schief gehen. Nicht nur, dass Euer Essen schneller warm wird, nein - Ihr spart zusätzlich Strom und schützt damit die Umwelt! Egal ob Ihr Tee oder Nudeln kocht, noch sparsamer als die Herdplatte ist der Wasserkocher, der auch noch schneller ist. In unserem letzten Blog, den Ihr hier findet, haben wir Euch verraten, wie Ihr am besten Eure Lebensmittel lagert. Durch diese Kühlschrank-Hacks spart Ihr ebenfalls Strom!

Auch im Bad ist sparen angesagt. Anstatt immer den Föhn zu benutzen, der mit am meisten Energie im Bad verbraucht, könnt Ihr Eure Haare auch an der Luft trocknen lassen. Was sogar besser für das Haar ist, sie nicht mit allzu viel Hitze zu belasten. Falls Ihr eine elektrische Zahnbürste habt, stellt sie nur einmal die Woche auf die Ladestation und nicht permanent. Damit könnt Ihr auch noch den Akku der Bürste schonen. Das einzige, was noch weniger Strom verbraucht, ist eine herkömmliche Zahnbürste.

Das sind nur wenige Tipps, wie Ihr die Umwelt retten könnt und dafür sorgt, dass die nächsten Generationen noch länger etwas von der Erde haben.

Natürlich gehören noch eine Menge anderer Dinge dazu, die Umwelt zu schützen. Die heben wir uns erstmal auf und erzählen an einer anderen Stelle mehr darüber.

Wenn Euch diese Art von Blogeinträgen gefallen, dann lasst es uns gerne wissen. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen. Schreibt uns dazu gerne auf Instagram! 

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