Naturseife

Gesunde Pflege-Routine

Weniger ist mehr

Wenn man sich in der Drogerie umsieht, kann einem leicht schwindlig werden bei der riesigen Auswahl von Pflegeprodukten. Nicht nur die unzähligen Anbieter sondern auch die Vielzahl an unterschiedlichen Kosmetikprodukten machen es einem schwer, die richtige Wahl zu treffen. Geschickt hat die Kosmetikindustrie in den letzte Jahren immer neue, immer speziellere Produkte auf den Markt gebracht - kombiniert mit ausgeklügeltem Marketing führte das dazu, dass viele Verbraucher überfordert sind und nicht mehr wissen, welche Kosmetika essentiell sind und welche entbehrlich. Wir haben für euch ein paar Grundregeln für eine gesunde Beauty-Routine zusammengestellt 

Grundregeln für eine gesunde Routine 

Grundsätzlich gilt bei der Körperpflege: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Denn beide Extreme sind ungesund: mangelnde Hygiene bereitet nicht nur soziale Probleme und persönliches Unbehagen sondern führt auch zu Hauterkrankungen und Infektionen. Übertriebene Körperpflege ist aber ebenfalls kontraproduktiv für eine gesunde Haut und gesundes Haar.

Duschen / baden sollte man nicht öfter als einmal am Tag. Wenn du nicht jeden Tag duschen möchtest, solltest du dich gründlich waschen. Hierfür nimmst du am besten einen frisch gewaschenen Waschlappen zu Hilfe. Mit klarem Wasser Achseln, Intimbereich und Füße waschen. Gründlich abtrocknen. Nach jeder Benutzung solltest du den Waschlappen in die Wäsche geben.

Da baden deutlich mehr Wasser verbraucht als duschen oder waschen solltest du nur gelegentlich in die Wanne steigen.

Haare

Hier werden bei der Beauty-Routine häufig Fehler gemacht. Tägliches Haarewaschen mit Shampoo ist nicht notwendig. Es kann das Haar übermäßig strapazieren, da es den natürlichen Schutzfilm der Haare zerstört und somit dünnes Haar und Spliss fördert. Stattdessen sollte man das Haarewaschen mit Shampoo auf 2-3 mal pro Woche beschränken. An den anderen Tagen kann man das Haar natürlich auch mit Wasser ausspülen. Wenn du dein Haar bislang täglich mit konventionellem Shampoo gewaschen hast kann es sein, dass dein Haar eine Umgewöhnungsphase benötigt. Daher sollte man sich nicht entmutigen lassen, wenn während der Umstellung das Haar fettig erscheint, nach einigen Tagen bzw. Wochen stellt sich eine deutliche Besserung ein.

Statt konventioneller Kosmetik mit Silikonen, Parabenen, Mikroplastik, synthetischen Tensiden und Duftstoffen solltest du außerdem Naturkosmetik benutzen. Unsere Haar-Seifen sind sehr ergiebig und pflegen sanft und schonend. Sie schäumen weniger als herkömmliche Shampoos, reinigen und pflegen aber genau so effektiv. Außerdem haben wir auch ein festes Shampoo im Sortiment. Dieses erleichtert dir den Umstieg auf unsere Zero-Waste-Produkte ungemein, denn es ist anzuwenden wie normales Shampoo und bildet einen reichhaltigen Schaum.

Naturseife

Eine optimale Ergänzung zur natürlichen Haarwäsche ist die saure Rinse. So geht's:

1l kaltes Wasser mit 2 EL Apfelessig oder Zitronensäure mischen und damit die Haare nach der normalen Haarwäsche mit Haarseife und Wasser spülen. Nach der Spülung muss das Haar nicht erneut ausgewaschen werden, nach dem Trocknen verbleibt kein Essig-Geruch im Haar.
Die Rinse neutralisiert den pH-Wert der Seife, wodurch sich die Haarkutikula besser anlegt. Außerdem können etwaige Seifenrückstände mit einer sauren Rinse besser ausgewaschen werden.
Nach Möglichkeit solltest du auf das Fönen verzichten und dein Haar an der Luft trocknen lassen.

Gesicht

Vor allem Frauen setzen ihre zarte Gesichtshaut durch konventionelles Make-Up, aggressive Reinigungsprodukte und Peelings harten Strapazen aus. Dabei besitzt die weibliche Haut von Natur aus ohnehin weniger Talgdrüsen. Statt Gesichtswasser und andere Reinigungslösungen zu verwenden, kannst du auch auf unsere Gesichtsseife Shea umsteigen, denn sie enthält nur natürliche Inhaltsstoffe, die die Haut sanft pflegen. Zum Abschminken eignen sich unsere Abschmink-Pads. Regelmäßige Peelings fördern die Durchblutung und entfernen Talgreste und abgestorbene Hautschüppchen. Statt mikroplastikhaltiger Peelings aus der Tube empfehlen wir unsere Peeling-Pads aus Luffa. Sie sind ein reines Naturprodukt und wiederverwendbar. So tust du nicht nur dir sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

Rasur

Rasur

Der glattrasierte Look ist heute nicht mehr das gängige Schönheitsideal – Bärte sind wieder auf dem Vormarsch. Wildwuchs ist allerdings wenig attraktiv, weswegen die Haarpracht regelmäßig gekürzt werden sollte. Das kann man selbst machen. Besser ist es aber, sich in die fachkundigen Hände eines Friseurs bzw. Barbiers zu begeben. Ob mit oder ohne Bart: die tägliche Rasur, entweder ganz oder teilweise, ist für ein gepflegtes Erscheinungsbild unabdingbar. Von den fertigen Rasierschäumen aus der Dose ist aber abzuraten. Sie enthalten synthetische Duftstoffe und andere unnötige Bestandteile, die die empfindliche Haut irritieren können. Außerdem erzeugen sie viel Müll. Auch auf Einweg-Rasierer solltest du deswegen verzichten.

Die klassische Rasur mit Rasierhobel, Rasierpinsel und Rasier-Seife ist nicht nur umweltfreundlicher sonder auch gründlicher – außerdem macht diese traditionelle, stilvolle Art der Barthaar-Entfernung mehr Spaß. Hierfür eignet sich unsere Rasier-Seife: sie bildet einen festen, reichhaltigen Schaum aus und duftet angenehm dezent nach Zitrusnoten.

Um widerspenstiges Barthaar zu bändigen und Haar und Haut geschmeidig zu halten, empfehlen wir unser naturbelassenes Bart-Öl mit Mandel- und Sesamöl in Bioqualität.

Körper

Jedes Waschen mit Seife strapaziert die Haut. Auch die mildeste, rückfettendeste Seife kann bei übermäßiger Anwendung die Haut austrocknen. Daher solltest du auf tägliches Einseifen der ganzen Körpers verzichten. Wenn die Haut nicht grob verschmutzt ist, empfiehlt es sich, nur die notwendigsten Stellen einzuseifen (z.B. Gesicht, Achseln).
Der Intimbereich sollte mit klarem Wasser gereinigt werden. Spezielle Waschlösungen sind nicht notwendig und gerade bei Frauen eher schädlich, da sie die Vaginalflora stören. 
Ein wichtiger Bestandteil der Körperpflege ist auch das regelmäßige Waschen der Füße. Klingt wie ein No-Brainer, wird aber oft vergessen - unangenehmer Geruch und sogar Fußpilz können die Folge sein!