Zero-Waste: Wie eine Philosophie zum Marketingtrend wird

Das Thema Müll hat lange Zeit viel zu wenig Beachtung gefunden. Erst als in den letzten Jahren immer wieder alarmierende Bilder von verendeten Meeresbewohnern, Müllinseln in den Ozeanen und vollkommen verdreckten Stränden in den Medien auftauchten, rückte das Plastikproblem in den Fokus der Öffentlichkeit.

Und seit dem hat sich einiges getan: sogenannte Lose-Läden schießen wie Pilze aus dem Boden, Plastikstrohhalme wurden EU-weit verboten, Supermärkte verzichten freiwillig auf Einwegtragetaschen. Doch leider reicht das nicht aus, um die Plastikflut, die droht, unseren Planteten zu ersticken, einzudämmen.

Dr. Kim Cornelius Detloff vom Naturschutzbund Deutschland sagt dazu:
„Kaum eine Bedrohung der Meere ist heute so sichtbar wie die Belastung durch Plastikabfälle. In knapp 100 Jahren hat das anfänglich vielgelobte Material unseren blauen Planeten unwiederbringlich verändert. Wurden in den 1950er Jahren knapp 1,5 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert sind es heute fast 400 Millionen Tonnen. Und ein viel zu großer Teil davon landet im Meer. Etwa 75 Prozent des gesamten Meeresmülls besteht aus Kunststoffen. Der jährliche Eintrag von Kunststoff beträgt 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen. Nach Angaben des Umweltprogramms der vereinten Nationen (UNEP) treiben inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe. Doch was wir sehen ist nur die Spitze des Eisbergs, mehr als 90 Prozent der Abfälle sinken auf den Meeresboden und bleiben unserem Auge verborgen. Plastik ist im Meer nahezu unvergänglich, nur langsam zersetzt es sich durch Salzwasser und Sonne und gibt nach und nach kleinere Bruchstücke an die Umgebung ab. Die Überbleibsel unserer Wegwerfgesellschaft kosten jedes Jahr bis zu 135.000 Meeressäuger und eine Million Meeresvögel das Leben.“.

Selbst Hersteller von Bio-Waren und Naturkosmetik haben immer noch nicht erkannt, dass ein Umdenken dringend notwendig ist. So werden Lebensmittel und Kosmetika weiterhin bedenkenlos in Plastikfolie, Kunststofftuben und Tigelchen angeboten. Zwar handelt es sich dabei zum Teil um Recyclingkunststoff, doch auch dieser wird nach kurzer Zeit wieder im Müll landen, sodass hier nicht von einer nachhaltigen Lösung gesprochen werden kann.

Einige Große Player geloben jetzt Besserung. So verzichtet L'Oreal bereits jetzt auf PVC-Verpackungen und gibt an, weiter an der Reduktion von Plastik zu arbeiten. Doch dürfen wir uns von solchen medienwirksamen Bekenntnissen nicht täuschen lassen. Es handelt sich hier um eine Mogelpackung, denn: selbst wenn Teile der Verpackung durch recyclebares Material ersetzt werden, bleibt Plastik weiterhin als wichtiger Bestandteil enthalten, ganz zu schweigen vom in konventionellen Kosmetika vielfach enthaltenen Mikroplastik.

Aber es gibt längst Alternativen zu Plastik und Co. Wir bei Plant Base benutzen ausschließlich Recyclingmaterial. Unsere hochwertigen Papierhüllen für Cremes und Lippenbalm sind sauber und auslaufsicher und kommen ganz ohne Plastikbeschichtung aus. Unsere Seifen werden in Recyclingkartons ausgeliefert, Öle in Glasflaschen. Alles 100% nachhaltig und kunststofffrei. ☝️Lasst euch also nicht täuschen und bleibt beim Original – Plant Base. Plastikfrei, von Anfang an♻️💚!